Birkenauer Sonnenuhren-Garten

Im Birkenauer Sonnenuhren-Garten werden seit 2017 die Sonnenuhren von Vinzenz Philippi ausgestellt. Dieser war ein Konstrukteur von Sonnenuhren, aber auch Wasser-, Feuer- und Sanduhren aus Rehlingen im Saarland.  Nun haben einige seiner fantasiereichen Konstruktionen den Weg nach Birkenau gefunden, wo sie als neuer Anziehungspunkt in Birkenau  das Thema Sonnenuhren bereichern.

Die Nr. 1 ist eine horizontale Sonnenuhr, bei der das Zifferblatt parallel zur Erdoberfläche ausgerichtet ist. Sie zeigt die MEZ und den wahren Ortsmittag, sowie die Tag- und Nachtgleiche-Daten.

Die beiden Vielflächner bestehen aus Metall und stellen auf jeder der 8 bzw. 12 Flächen eigene Sonnenuhren dar. Jede Fläche ist beim 8-Fächner zusätzlich mit einem eingravierten Spruch verziert, beim 12-Flächner sind die Flächen den einzelnen Monaten gewidmet.

Die Uhr mit Vogelmotiv ist eine sogenannte Diopter-Sonnenuhr, d. h. versehen mit einer Visiereinrichtung zum Anpeilen der Zeitangabe.

Die beiden Ring-Sonnenuhren auf den Vielflächnern sind einfache Äquatorial-Uhren.

Die Sandsteinuhr Nr. 6 besitzt eine Polkante als Schattenwerfer, die Zeiten werden durch kleine Metallblättchen dargestellt.

Die rechteckige weiße Sonnenuhr besteht aus Kunststoff. Sie stellt gleichzeitig zwei Sonnenuhren, eine Nord- und eine Süduhr dar. Durch die Halbtransparenz des Materials sind die Ziffern auch auf der Nordseite sichtbar. Umrahmt und stabilisiert wird sie durch einen Metallrahmen.

Nr. 8 ist die Nachbildung einer Gebetsuhr aus dem Mittelalter. Diese ist erkennbar an den gleichen Abständen der Zeitangaben, die dazu dienten, den Tagesablauf bei den Mönchen im Kloster einzuteilen (z. B. eine Stunde Beten, eine Stunde Arbeiten, eine Stunde Singen).

 

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